Homelift: der kleine Aufzug fürs eigene Haus
Ein Homelift ist ein kleiner Personenaufzug für das eigene Haus: eine Kabine oder Plattform, die senkrecht durch die Decke oder an einer Wand entlang fährt.

Wann ein Homelift die bessere Wahl ist
Ein Treppenlift ist fast immer die günstigere und schnellere Lösung — und für eine gerade Treppe über eine Etage praktisch immer die richtige.
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Kostenlos anfragenWas baulich zu klären ist
- Deckendurchbruch: Für die Fahrt zwischen zwei Geschossen muss die Decke geöffnet werden.
- Stellfläche: Gebraucht wird eine durchgehende Fläche über alle Geschosse — an derselben Stelle, in jedem Stockwerk. Das ist die Bedingung, an der die meisten Vorhaben scheitern, nicht der Preis.
- Grube oder Rampe: Ein schwellenloser Einstieg verlangt entweder eine flache Grube oder eine kleine Auffahrt. Beides gehört als eigene Position ins Angebot.
- Stromanschluss: Je nach Anlage genügt ein normaler Hausanschluss, oder es wird eine eigene Zuleitung nötig.
- Genehmigung: Ob eine Baugenehmigung nötig ist, richtet sich nach der Landesbauordnung und danach, ob Sie in die Statik oder in Brandschutzabschnitte eingreifen.
Treppenlift oder Homelift — die ehrliche Gegenüberstellung
| Treppenlift | Homelift | |
|---|---|---|
| Eingriff ins Gebäude | gering, Schiene auf Stufen oder an der Wand | erheblich, Durchbruch durch die Decke |
| Treppe bleibt frei | nein, die Laufbreite wird schmaler | ja, die Treppe bleibt unberührt |
| Rollstuhl fährt mit | nur mit Plattform, verlangt viel Breite | ja, das ist der Regelfall |
| Mehrere Etagen | je Etage meist eine eigene Anlage | eine Anlage für alle Geschosse |
| Lieferzeit | Tage bis wenige Wochen | Wochen bis Monate, mit Planung davor |
| Rückbau | möglich, es bleiben Bohrlöcher | praktisch nicht, es ist Teil des Hauses |
| Kosten | belegte Spanne, siehe Kostenseite | höher, ohne belastbare Quelle |
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Häufige Fragen
Ist ein Homelift dasselbe wie ein Hauslift?
Die Begriffe werden von Herstellern weitgehend gleichbedeutend benutzt: ein kleiner Personenaufzug für Wohngebäude. „Homelift“ ist eher der Marketingbegriff, „Senkrechtlift“ oder „Hebeplattform“ die technischere Bezeichnung. Sicherheitshalber sollten Sie im Angebot nachsehen, welche Norm die Anlage erfüllt — daran hängt, ob es sich um einen Aufzug im rechtlichen Sinn handelt.
Brauche ich für einen Homelift einen Maschinenraum?
In der Regel nicht. Die üblichen Anlagen für Wohnhäuser arbeiten mit einem Antrieb, der in der Schachtkonstruktion untergebracht ist.
Zahlt die Pflegekasse auch für einen Homelift?
Der Zuschuss nach § 40 Abs. 4 SGB XI gilt für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und ist nicht auf eine Bauart festgelegt. Entscheidend ist, dass die Maßnahme die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert. Es empfiehlt sich, das mit der Pflegekasse zu klären, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.
