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Treppenlift und Krankenkasse

Viele Menschen fragen zuerst bei ihrer Krankenkasse an — und bekommen eine Absage. Das liegt an der Zuständigkeit: Fest eingebaute Treppenlifte gelten in der Regel nicht als Hilfsmittel, sondern als bauliche Maßnahmen.

Der Unterschied zwischen Hilfsmittel und baulicher Maßnahme

Krankenkassen übernehmen Hilfsmittel, die eine Behinderung ausgleichen und dem Versicherten persönlich zugeordnet sind — Rollator, Rollstuhl, Hörgerät. Ein Treppenlift wird dagegen fest mit dem Gebäude verbunden und kommt bei einem Umzug nicht mit. Er wird deshalb in der Regel dem Wohnumfeld zugerechnet, und dafür ist die Pflegeversicherung zuständig.

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Wo es Ausnahmen geben kann

Wenn Sie es trotzdem versuchen wollen

Wichtig ist eine ärztliche Verordnung mit konkreter Begründung, warum genau dieses Hilfsmittel notwendig ist und warum günstigere Alternativen ausscheiden. Gegen eine Ablehnung ist in der Regel innerhalb eines Monats Widerspruch möglich; maßgeblich ist die Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.

Mit einer Zusage zu rechnen oder in dieser Erwartung einen Kaufvertrag zu schließen, ist allerdings riskant.

Fachbetrieb finden — kostenlos und unverbindlich

Wir wählen für Ihre Anfrage einen Fachbetrieb aus, der auf Ihre Art Treppenlift spezialisiert ist und Ihre Region bedient — bei der Auswahl achten wir auf Ihren Wunschtermin.

Wir melden uns innerhalb eines Werktags, Mo–Fr 9–18 Uhr

Häufige Fragen

Übernimmt die Krankenkasse einen Treppenlift bei Schwerbehinderung?

Ein Schwerbehindertenausweis allein begründet keinen Anspruch gegen die Krankenkasse.

Was ist mit der privaten Pflegepflichtversicherung?

Sie erbringt gleichwertige Leistungen wie die soziale Pflegeversicherung, in der Regel also auch den Zuschuss zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. Bei Beamtinnen und Beamten kommt zusätzlich die Beihilfe ins Spiel.

Brauche ich eine ärztliche Verordnung für den Pflegekassen-Zuschuss?

Nicht zwingend. Gebraucht werden der Pflegegrad und eine nachvollziehbare Begründung. Eine ärztliche Stellungnahme kann aber helfen, besonders im Widerspruchsverfahren.

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